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40 Jahre Tradition

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Mit einem Bollerwagen, einem Kassettenrekorder und 35 Kindern im Schlepptau startete im Februar 1986 der damalige Jugendzentrum-Leiter Werner Wiegand den ersten „Karnevals-Umzug“ in Linden. Aus diesem kleinen Aufmarsch ist im Laufe der Jahrzehnte der beliebte Lindener Rosenmontagszug geworden – der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert.

„Es ist doch schön, wenn eine liebgewonnene Tradition erhalten bleibt“, sagt Simona Koyro, Vorsitzende der Werbegemeinschaft „Linden bewegt“. Die Werbegemeinschaft organisiert den „Lindwurm“, an dem in diesem Jahr insgesamt 33 Fahrzeuge und Fußgruppen teilnehmen werden. „Das sind zwei bis drei Wagen mehr als im Vorjahr. Überwiegend sind es wieder die Vereine“, sagt Koyro. Die kommen nicht nur aus Linden, sondern auch aus der Nachbarschaft.

Die Fiege-Brauerei ist erstmals mit dabei, mit einem Oldtimer-Lkw. Vor Jahren hatte der „Lindwurm“ noch zahlreiche Fahrzeug-Höhepunkte: zum Beispiel einen Polizei-Smart, der den Zug anführte, Pferdekutschen, ein Drachenboot als Gefährt und viele weitere ausgefallene Prunkwagen.
Start für den Rosenmontagsumzug ist wie immer pünktlich um 14.11 Uhr. Anschließend verläuft der „Zoch“ von der Lindener Straße die Hattinger Straße hinunter bis zum Willi-Hopmann-Platz. Erneut werden bis zu 20.000 Besucher erwartet. Und natürlich kommen an diesem Tag auch die beiden Bochumer Prinzenpaare nach Linden.

Allen voran Bochums erstes Kinderprinzenpaar: Prinz Colin I. und Prinzessin Lina I., die recht weit vorne im Zug auf dem Prunkwagen der Ruhrlandbühne mitfahren werden. Weiter hinten im Zug fährt das Stadtprinzenpaar mit Prinzessin Andrea I. und Prinz Heinz I. mit. Der Stadtprinz hat als Lindener Kolpingbruder eine ganz besondere Beziehung zum „Lindwurm“ und ist auf dem Wagen „Die Zwerge“ der Karnevalsfreunde Christ König dabei.

Das Motto des „Lindwurms“ lautet diesmal: „Elf Jecken müsst ihr sein.“ „Die Zahl elf passt doch zu vielem – ganz besonders im Karneval, vor allem auch im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft“, sagt Koyro, die hervorhebt: „Rosenmontag haben wir ein Heimspiel, die ‚Lindener Meile‘ ist unsere Kurve.“ Und das seit 40 Jahren.

Allerdings musste der Rosenmontagszug in den vergangenen vier Jahrzehnten auch viermal ausfallen: 1991 wurde er wegen des Golfkriegs abgesagt, 2016 wegen eines drohenden Sturms und in den Corona-Jahren 2021 sowie 2022 konnte er nicht stattfinden.

Übrigens gibt es noch folgende Hinweise:


Für den „Lindwurm“ wird die Hattinger Straße von 10 Uhr bis 18.30 Uhr für den motorisierten Verkehr ab der Kreuzung Wuppertaler Straße/Zeppelindamm gesperrt. Auch die umliegenden Zufahrtsstraßen sind dicht und werden durch Poller sowie Indutainer gesichert.
Für die Straßenbahn ist geplant, dass diese bis circa 11 Uhr in beide Richtungen noch über die Hattinger Straße durch Linden fahren kann. Genaue Infos:
https://www.bogestra.de/fahrplanauskunft


Die Werbegemeinschaft weist zudem darauf hin, dass – wie in den Vorjahren auch schon – während des „Lindwurms“ entlang der Strecke ein generelles Glasverbot gilt.

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