Direkt zum Inhalt
Stadtmagazin Bochum

  • Startseite
  • VorOrt
    • Aktuelle Ausgaben
    • Archiv aller Ausgaben
    • Mediendaten
  • Agentur
    • Über uns
    • Das Team
    • Druck
    • Text & Layout
    • Verlag
  • Kontakt
    • Datenschutzerklärung
    • Impressum

Sie sind hier

Startseite

Auftakt zur „Kulturlinie“

Media image/jpeg

Einsteigen, mitfahren und Kultur erleben: Die „Kulturlinie“ nimmt ab April wieder Fahrt auf und soll 2026 deutlich größer ausfallen als in den vergangenen Jahren. Das Kulturfestival entlang der Straßenbahnlinie 308/318 zwischen Dahlhausen, Weitmar und Gerthe soll künftig nicht nur für einige Tage im Jahr stattfinden, sondern immer wieder über das ganze Jahr hinweg verteilt. Der Start ist am Wochenende vom 10. bis 12. April.

„Unser Ziel ist es, die ‚Kulturlinie‘ das ganze Jahr über kontinuierlich stattfinden zu lassen, damit sie sich etabliert. Die Leute sollen es in ihren Alltag integrieren“, beschreibt Initiator Lukas Tomko die Idee hinter dem Projekt. Denn das Festival verwandelt unter anderem die Straßenbahnen der Linie 308/318 und die Orte entlang der Strecke in eine Bühne. Künstler treten direkt in den Straßenbahnen auf und auch an Haltestellen, Fahrgäste werden so zum Publikum.

„Wir spazieren einfach mit den Künstlern in die Straßenbahn – von Musik über Theater bis zur Lesung“, erklärt Mitorganisator und Schauspieler Helge Salnikau. Zum Auftakt am 10. April wird es um 18 Uhr ein Pre-Opening mit Sekt und Jazz geben, anschließend geht es im regulären Straßenbahnbetrieb in verschiedene Richtungen mit Literatur, Musik und Tanz-Theater weiter. Gleichzeitig sollen während des Festivals die Kulturorte entlang der Strecke stärker mit eingebunden werden, auch dort parallel zum jeweiligen Fahrplan kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
„Wir wollen kleine Orte sichtbarer machen, sie unterstützen und so erhalten“, sagt Tomko: „Vom Kulturrat in Gerthe, der jeden Cent umdrehen muss, über den ‚Kunstkiez Bärendorf‘, der ohne seine Ehrenamtlichen nicht mehr existieren würde, oder die Ateliers entlang der Strecke und Räume wie den ‚Showroom Kunst.‘“ Das Programm wird im Laufe des Jahres stets weiterentwickelt.

Die Idee zur Kulturlinie entstand bereits 2021 während der Corona-Zeit im „Kunstkiez Bärendorf“ in Weitmar. „Wir haben festgestellt, dass die Straßenbahn 308/318 an ziemlich vielen kulturellen Orten vorbeifährt“, erinnert sich Salnikau. Daraus entwickelte sich ein ungewöhnliches Festivalformat, das Kultur mitten in den Alltag bringt. Die Straßenbahn selbst war und bleibt dabei ein zentraler Spielort. 2022 und 2023 fand die Kulturlinie ebenfalls statt, konzentriert aber auf wenige Tage im Frühjahr, anschließend musste sie auch mangels Finanzierung ausfallen. Für 2026 planen die Organisatoren einen größeren Ansatz.

„Unser Ziel ist es, dies kontinuierlich stattfinden zu lassen“, sagt Tomko. Doch das kostet Geld. Ein Großteil der Finanzierung für 2026 steht aber. Die Stadt Bochum unterstützt das Projekt mit 53.000 Euro, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit 30.000 Euro und der „Kemnader Kreis“ mit 2.500 Euro. Das Geld fließt komplett in das Projekt, „es geht links und rechts in die Kulturorte entlang der Strecke von Dahlhausen bis Gerthe“, sagt Tomko. Hinzu kommen die Gagen für die Künstler. „Auf Dauer würden wir es aber gerne ohne Förderung schaffen“, sagt Tomko.


Alle Infos und das Programm: www.kultrulinie.ruhr

Aktuelles

VorOrt... lebe ich, lese ich!
Weiterlesen
Weitmar / Eppendorf
Auftakt zur „Kulturlinie“
Weiterlesen
Linden / Dahlhausen
Bücherei soll moderner Treffpunkt werden
Weiterlesen
Altenbochum / Wiemelhausen
Pfadfinder Altenbochum feiern Jubiläum
Weiterlesen
» Archiv

Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung