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Karnevalsmusik statt Hallen-Routine

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Donnerstagabend in einer Turnhalle in Eppendorf: Statt der typischen Geräusche von auftickenden Bällen oder quietschenden Schuhsohlen ist laute Karnevalsmusik zu hören. Hin und wieder ein In-die-Hände-Klatschen und das Aufstampfen von Füßen. Erst ein Blick in die Halle klärt auf: Es ist Trainingszeit bei der Tanzgarde der SpVg Eppendorf.

Insgesamt zwölf Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen elf und 36 Jahren proben ihre Choreografien – mit viel Energie und Präzision. Schritte werden wiederholt, Formationen korrigiert, Sprünge perfektioniert. Am Rand steht Vera Grzelak, eine von drei Trainerinnen, und schaut genau hin, „dass das auch wirklich alles stimmig ist.“ Während Vera beobachtet, tanzen die beiden anderen Trainerinnen mit. Eine von ihnen ist Carina Blankenhaus. Sie ist mit 36 Jahren die erfahrenste Tänzerin, denn „ich tanze, seit ich neun Jahre alt bin.“ Zunächst bei anderen Vereinen, seit Gründung der Abteilung 2012 bei der SpVg Eppendorf.

Die Tanzgarde hat ihre meisten Auftritte in der Karnevalssession – von November bis Aschermittwoch. Dann heißt es: Tasche packen, Kostüm richten, auf die Bühne. „Vom Karneval bis zum Fest in der Gemeinde, bei Firmenfeiern oder Jubiläen. Wir sind das ganze Jahr in der Region und in Bochum unterwegs“, erklärt Miriam Fischer, die dritte Trainerin. Besonders eng getaktet ist der Kalender aber in der Hochphase des närrischen Treibens. „Mein Spitzentag waren mal sieben Auftritte nacheinander“, berichtet Carina. Und damit es auf der Bühne abwechslungsreich wird, stehen die Auftritte immer unter einem Motto. In dieser Session heißt dies: Piraten. Dazu passt dann das Auftreten als Gruppe – und die Auftritte haben es in sich.
Ein- und ausmarschieren, Radschlagen mit einer Hand, hohe Sprünge, Überschläge und Spagat und dazu schnelle Tanzschritte – alles gefühlt im Dauerlauf-Tempo. Als Gruppe vollkommen synchron. „Es ist nicht immer leicht, die verschiedenen Schritte und die Bewegungen hinzubekommen“, räumt Miriam ein. Aber es klappt.

Ein Auftritt dauert knapp 15 Minuten, jedes vorgetanzte Lied rund drei Minuten. Die Musik geht nahtlos ineinander über, doch von Erschöpfung ist den Tänzerinnen nichts anzumerken. Im Gegenteil: Sie lächeln bei ihren Auftritten permanent – selbst wenn die Landung im Spagat noch so schmerzhaft aussieht.

Geprobt wird das ganze Jahr, zweimal pro Woche. Kondition, Kraft und Körperspannung sind ebenso wichtig wie Konzentration und Disziplin. „Ein bisschen Taktgefühl wäre auch ganz schön“, fügt Carina lachend hinzu.
Neben dem Gardetanz treten die Eppendorferinnen auch als Showtanz-Gruppe auf und präsentieren ein Solo-Medley. Für den Nachwuchs ist ebenfalls schon gesorgt: In der Kindergarde können bereits Sechs- bis Achtjährige die ersten Schritte lernen. Dennoch betont Carina: „Verstärkung ist jederzeit willkommen.“


Infos: spvg-eppendorf.de/tanzsportgarde

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